Baden
Badestick Lavendel ca. 50 g einzelverpackt
Produktinformationen "Badestick Lavendel ca. 50 g einzelverpackt"
Badestick Lavendel ca. 50 g einzelverpacktWirkung Lavendel: Ein betörender milder, beruhigender Duft, der körperliche und seelische schmerzen Lindert. Wirkt krampfllösend, belebend und anregend, aber auch antidepressiv und nervenstärkend bei psychischer Überanstrengung. Lindert Rückenschmerzen und Verspannungen. Ideal für empfindliche oder auch fettige Haut.
Anwendung:
Dieses Badekonfekt wird einfach ins warme fließende Wasser der Badewanne gegeben, und löst sich darin vollständig auf!
Auf Seife sollte man nach dem Baden verzichten, denn diese würde das Öl wieder von der Haut waschen und das Austrocknen fördern!
Produktbeschreibung
Bei Produkten, die Sie an Ihre Haut heranlassen oder gar einatmen, sind Naturbelassenheit und hohe Materialqualität besonders wichtig.
Diese hochqualitativen Badezusätze, ein Geheimrezept, bereiten ein duftendes, cremiges Badevergnügen in der Wanne. Kostbare Kakaobutter und erstklassiges Olivenöl versorgen die Haut mit wichtigen Pflege- und Nährstoffen, sorgen für die wichtige Rückfettung der Haut nach dem Bad, und machen trockene, empfindliche Haut wieder weich, elastisch und geschmeidig.
Wunderbar duftende, naturreine ätherische Öle, die sich durch die Wärme des Badewassers ideal entfalten, unterstreichen dieses Wohlfühlerlebnis!
Das Badekonfekt ist gut hautverträglich und wird in sorgfältiger und aufwändiger Handarbeit in Österreich hergestellt.
Lavandula angustifolia:
Plinius (23-79 v.Chr.) schreibt, dass die Römer den Lavendel benutzten, um ihr Badewasser zu parfümieren. Von baden (lavare) leitet sich auch der Name Lavandula ab.
Der Lavendel in der Bibel
In der Bibel wird der Lavendel verschiedentlich erwähnt. Zum Beispiel in der Salbung in Betanien (im Johannes-Evangelium, Kapitel 12, Vers 2-3 oder im Markus-Evangelium, Kapitel 14, Vers 3), die Rede ist vom Speik (Lavandula spica) der als duftendes Salböl dient. Einmal salbt Maria Magdalena die Füsse, das andere Mal das Haupt Jesu. Dieses Magdalenenöl wird seit dem Mittelalter verkauft und auch heute noch als sogenanntes Nardenöl angeboten.
Dioskurides erwähnt im 1. Jahrhundert nach Christus in seiner Schrift Materia Medica den Lavendel (Lavandula stoechas) als gutes Mittel gegen Brustleiden und als Antidot (Gegenmittel)
Er beschreibt die Herstellung von Lavendelwein und Lavendelessig, welche Schleim lösen, Blähungen beseitigen und sogar gegen Epilepsie helfen sollen.
Lavendel gegen die Pest
Aus dem 17. Jahrhundert stammt die folgende Geschichte:
In der südfranzösischen Stadt Toulon (andere Quellen sprechen auch von Marseille) herrschte im Jahr 1630 die Pest. Viele Menschen wurden krank und starben. Da erwischten die Wächter vier Männer als sie Leichname ausplünderten ohne Angst vor Ansteckung zu haben. Auf Leichenfledderei stand eigentlich die Todesstrafe, aber die Ratsherren versprachen den Dieben die Freiheit im Austausch gegen das Geheimnis, wie sie sich vor der Ansteckung mit der Pest geschützt haben. Nun, natürlich wählten die Diebe lieber das Plaudern als den Tod und verrieten das Geheimrezept: einen Essig mit verschiedenen Kräutern, mit dem sie den Mund ausspülten und sich einrieben.
4-Diebe-Essig
Je einen Esslöffel Salbei/Rosmarin/Thymian und Lavendel mit ¾ Liter Apfelessig ansetzen und in einem warmen Zimmer zwei Wochen ziehen lassen. Dann absieben. Bei Erkältungen morgens mit einem halben Glas Wasser mit einem Esslöffel Essig gurgeln.
Nicholas Culpeper (1616-1654) beschreibt den Lavendel als Heilmittel bei Stimmverlust, Herzbeschwerden und Ohnmachten (Herbal 1652, vorher The English Physitian). Und William Salmon (1644-1713) empfahl ihn als Mittel zur Einnahme und zum Auftragen auf die Wunden von Schlangen- und anderen Bissen gefährlicher Kreaturen (Botanologia: The English Herbal, 1710).
In den USA und Kanada waren es die Shaker (eine strenggläubige Untergruppe der Quäker), welche den Lavendel aus England mitbrachten und ihn auf ihren Kräuterfarmen anbauten.
Das Lavendelöl in der Parfümindustrie
In Frankreich war Grasse ein bekanntes Zentrum der Lederverarbeitung. Im 18. Jahrhundert kam die Mode auf, das Leder zu parfümieren. Das war die Geburtsstunde der grossen Parfüm-Häuser (1759). Die Nachfrage nach Lavendel für die Parfümherstellung stieg schnell an. Die Lavendelpflückerei war eine wichtige Einnahmequelle für arme Leute und Kleinbauern, auf deren kargen Böden sonst kaum etwas Rentables wuchs. Die gepflückten Blüten wurden dann an die Grasser Parfümeure verkauft. Mit der Zeit schlossen sich die Bauern aber zusammen und destillierten das Lavendelöl selber. Der Lavendelbedarf stieg immer weiter an und erreichte in den Jahren zwischen 1920 und 1930 einen Höhepunkt, so dass sogar Gastarbeiter aus dem Piemont mithelfen mussten die riesigen Mengen von Lavendel rechtzeitig zu pflücken.
Mit der Züchtung und Auslese von speziellen, langstieligen Sorten, welche nach und nach die wilden Sorten ersetzten, wurde in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts auch das mechanische Pflücken möglich.
Das Lavendelöl wird heute auch häufig gestreckt oder verfälscht. Das auch natürlicherweise im Lavendel vorkommende Linalool kann heute synthetisch hergestellt und zur Streckung/Verfälschung benutzt werden.
Der Lavendel im Volksglauben
Im Volksglauben sollte der Lavendel als Mittel gegen die Pest helfen (in der Provence auch gegen die Tuberkulose bei den Lavendelpflückern). Gute Hexen rettete der Lavendel vor der Verfolgung durch den Teufel. Ohnmächtige Damen wurden durch den Lavendelgeruch wieder erweckt.
Wenn man die Schlüssellöcher mit Lavendelkraut verstopfte sollten die Geister nicht ins Haus kommen können. Lavendelsträucher rund ums Haus gepflanzt hielten das Böse fern.
Bei Hochzeiten ist es Brauch, getrocknete Lavendelblüten in den Kirchenmittelgang zu streuen, so dass die Braut auf einer Duftwolke wandelt. Lavendel wird in den Brautstrauss gebunden oder in kleine Kissen gefüllt. Statt Reis kann man auch getrockneten Lavendel über das Brautpaar werfen.
Lavendelblüten zwischen den Bettlaken sorgen dafür, dass sich ein Paar nie streitet.
Man streute Lavendel auf die Böden von Schlössern und von Spitälern um diese zu desinfizieren und parfümieren. Lange wurde Lavendel zur Wunddesinfektion bei den Soldaten verwendet. Als Mittel gegen Läuse ist er schon lange bekannt und wird heute sogar wieder bei Befall mit Kopfläusen empfohlen.
Die gleiche abschreckende Wirkung hat der Lavendel auch in Kissen genäht gegen Kleidermotten.
Lavendel in der heutigen Medizin
Heute erhofft sich die medizinische Forschung vom Lavendel Hilfe bei der Bekämpfung bestimmter Krebsarten (Pankreas, Brust u.a.). In Versuchen mit Mäusen halfen gewisse Bestandteile des Lavendels, die Vermehrung von Krebszellen zu reduzieren. Studien mit Menschen hat es aber noch nicht gegeben.Der Lavendel soll aber auch bei harmloseren Problemen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Hautausschlägen und Hautverbrennung wirken. Er wirkt ausgleichend, beruhigend und entspannend.
Gewicht ca.: 50 g
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